Aktuelles
Kaffeenachmittag / Stammtisch November 2021
Besuch des Schnapsmusuem in Bönnigheim Männergruppe
Besuch der Kläranlage Nesselwörth
Ausflug Männergruppe 2021
Schreberjugend Beginn der Gruppenstunden
 
Informationen

Siedler- und
Gartenfreunde
Bietigheim-Sand
und Bissingen e.V.

Margot Müller
Eichhornweg 6
74321 Bietigheim-Bissingen

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Kaffeenachmittag / Stammtisch November 2021

Liebe Vereinsmitglieder /innen,

liebe Gartenfreunde /innen, liebe Sandler /innen!

Auch im November sind wir wieder für Sie da:

 

Kaffeenachmittag

Sonntag, den 21.11.2021

von 15.00-18.00 Uhr im Siedlerheim!

Birgit Schwarzenbrunner und Birgit Szokol freuen sich über Ihren Besuch!

                               - Kein Straßenverkauf -

 

Stammtisch

Freitag, den 26.11.2021

ab 19.00 Uhr im Siedlerheim!

Wir freuen uns auf ein gemütliches Beisammensein mit Ihnen, für das leibliche Wohl bieten Ihnen Ralf Binder, Hans-Martin Friedrich und Oliver Helf an:

Ofenfrischer Leberkäs mit Spiegelei

Kartoffelsalat und Brot

Gebackener Schafskäse mit mediterranem Gemüse

Bei entsprechender Witterung gibt es auch Glühwein !

 

Anmeldung der Essen bitte bis Dienstag, den 23.11.2021 unter:

Mail: apm5mueller@gmail.com oder

werktags von 16:00-18:00 Uhr unter 0171/3024223

 

Die aktuellen Corona-Vorschriften sind zu beachten –

im Raum ist Maskenpflicht bis zum Einnehmen des Platzes!

Bei Gültigkeit der "Warnstufe" in Baden-Württemberg reicht für

Ungeimpfte der Schnelltest nicht mehr aus - es ist dann ein PCR-Test

notwendig !

-Wir hoffen auf viele Besucher –

Danke an die ehrenamtlichen Helfer, die uns diese Zusammenkünfte ermöglichen!

 

Margot Müller                                

1. Vorsitzende    

 
Besuch des Schnapsmusuem in Bönnigheim Männergruppe

Eine kleine Stadt mit großer Geschichte

Der Leiter der historischen Gesellschaft Bönnigheims, Herr Kurt Satorius, machte für die Männergruppe der Siedler- und Gartenfreunde aus einem Programm mit Stadtführung, Museumsführung und Schnapsprobe eine kulturelle, informative, hoch interessante und zuletzt lustige Veranstaltung, so dass die Schnapsprobe zur Nebensache wurde.
Ein Mann, mit einem so geschichtlich und fachkundigem Wissen über die Stadt
Bönnigheim, der es dann auch noch versteht, diese Informationen so zu verpacken, dass jeder Teilnehmer gespannt zuhört.
Ausgangspunkt für diesen Ausflug war auch in diesem Fall unser Siedlerheim. Von dortaus wurden die 12 Teilnehmer von drei privaten Freiwilligen nach Bönnigheim auf den Burgplatz chauffiert. Nach ein paar Minuten stand auch Herr Satorius vor uns und nach einer kurzen Begrüßung legte er, vor Einbruch der Dunkelheit, zügig los.
Urkundlich erwähnt wurde Bönnigheim am 16. Februar 793 im Kloster Lorsch an der Bergstraße, als die Nonne Hilteburg, Bönnigheim mitsamt Erligheim, dem Michaelsberg und einem Teil von Cleebronn an das Kloster verschenkte. Beim Übergang der Abtei Lorsch kam Bönnigheim zum Erzbistum Mainz. Das Kloster Hirsau kaufte den Ort und veräußerte ihn1284 wieder weiter an das Kloster Bebenhausen. Im selben Jahr erhielt Bönnigheim das Stadtrecht. Die neuen Besitzer ließen die junge Stadt befestigen. Eine Mauer von 1150 Metern, von der noch ein Drittel erhalten ist, umschloss die Stadt. An jeder Ecke war ein Turm, teilweise 9 Meter hohe Mauern mit einer Stärke bis zu 1,6 Meter.
Vom Wilhelmstörle im Nordosten gibt es noch Reste des Eckturms. Von den beiden Türmen im Süden finden sich leider keine Spuren mehr. Der nördliche, nach dem letztendort wohnenden Turmwächter Kölle benannte obere Turm, wurde 1286 erbaut. Der Torwächter kassierte den Wegzoll, schloss abends die Tore und öffnete sie am Morgen wieder.

Kölle-Turm


Bönnigheim war 400 Jahre lang Ganerbenstadt. Im Jahre 1288 kaufte Rudolf vonHabsburg die Stadt und überließ sie 1291 seinem Sohn. Dessen Witwe trat ihr Erbe an Friedrich von Sachsenheim ab, wodurch die Zersplitterung des Besitzes begann. Durch Kauf, Erben, Heirat und Sterben entstand das Ganerbentum. Bis 1750, fast 400 Jahre lang, war der Bönnigheimer Besitz unter Mainzer Hoheit, auf verschiedene Erben zerstückelt, die sich die Verwaltung teilten. Ein Ganerbe war ein Miterbe oder Teilhaber dieser Verwaltungsgemeinschaft. Dass es dabei zu Streitigkeiten kam war nicht verwunderlich. Ein Burgfrieden im Jahre 1388 belegte die erste Stadtordnung, bei der aus der Mitte der Ganerben ein „Baumeister“ gewählt wurde. Dieser war für die Erhaltung und
Verwaltung der gemeinsamen Ganerbenburg und der Stadt verantwortlich.

Cyriakus-Kirche

Ein Besuch wert, ist auf jeden Fall die Cyriakus-Kirche. Der älteste Teil, der Kirchturm, ist von 1280. Das Mittelschiff, die Säulenbasilika wurde 1351-1359 errichtet und die
Seitenschiffe wesentlich später, erst 1864. Der Hochaltar selbst ist ein Prunkstück aus Holz und die weiteren bemerkenswerten Stücke, wie z.B. das Kruzifix, das steinerne Sakramentshäuschen und der Taufstein, auf jeden Fall sehenswert. Beeindruckt hat jeden, so glaube ich, ein Tafelbild von 1508, das vom unglaublichen Kinderreichtum des Adam Stratzmann und seiner Ehefrau Babara Schmotzerin berichtet. Sie soll dreiundfünfig Kinder zur Welt gebracht haben. Durch Todgeburten und frühe Tode im Kindesalter sollen aber beide Kinderlos verstorben sein. Diese Kirche ist mit einer der schönsten Kirchen, die
ich bisher gesehen habe. Der Weinbau ist seit dem 8. Jahrhundert aktenkundig und schon damals reiften die Trauben an den sonnigen Hängen des Strombergausläufers. Bedingt durch die alte Handelstrasse gab es in Bönnigheim viele Gasthäuser. Auf dem Weg vom oberen zum unteren Tor konnte man 18 mal einkehren. In der Hauptstraße gab es ein Schildermeer.
Diese Namen findet man heute teilweise auch noch. Gasthaus zur Sonne, zum Bären, zum Schwan, zum goldenen Hirschen etc.
Die mittelalterliche Silhouette der Stadt wurde im April 1945 in Mitleidenschaft gezogen. Der Einmarsch der Franzosen sorgte dafür, dass die deutsche Artillerie von außerhalb der Stadt auf den Stadtkern feuerte. Hierbei wurden Teile der Altstadt und das schöne Rathaus mit vielen historischen Akten vernichtet. Die heutige Bebauung nimmt auf die historischen
Vorbilder leider keine Rücksicht mehr. Die Teilnehmer dieser Stadtführung wissen wovon ich schreibe. Am Marktbrunnen von 1984, der die Ganerbenwappen trägt, ist der Schnittpunkt des Stadtkerns. Exakt entlang der Hauptachsen ist die Innenstadt seit 1517in vier Sektoren geteilt: die Sachsenheimer, die Neipperger, die Gemminger und die Liebensteiner Viertel werden heute noch so bezeichnet.
Das Schloss, erbaut 1560, war im Besitz von Friedrich Albrecht von Liebenstein, ein Ganerbe und als er im Jahre 1659 das Zeitliche segnete und mit ihm die ganze Liebensteiner Linie ausstarb, war es auch für das alte Schlösschen der Anfang vom Ende.
Es fiel wieder an den Kurfürsten von Mainz zurück. 1727 brauchte Erzbischof und Kurfürst Lothar Franz von Schönborn sehr viel Geld, um sich in Mainz eine neue Residenz zu bauen. Einen großen Teil bekam er von seinem Kanzler und Großhofmeister Johann
Philipp von Stadion, dem er dafür die Liebensteiner Liegenschaften in Bönnigheim als Pfand überließ. J.P.von Stadion bestellte einen Verwalter für die Bönnigheimer Besitztümer. Er selbst war zu Lebzeiten nie in Bönnigheim. Nach seinem Tod erbte der Sohn, Reichsgraf Anton Heinrich Friedrich von Stadion die Bönnigheimer Besitzungen mitsamt Schloss.

Das Schloss

Der nach dem Kurfürsten wichtigste und mächtigste Mann in Mainz brachte bis 1750 auch alle anderen Bönnigheimer Besitzanteile an sich und damit war das Ganerbentum in Bönnigheim beendet. Im Gegensatz zu seinem Vater besuchte er das Schloss und die Stadt sehr oft. Mit dem zweihundert Jahre alten Schloss konnte er allerdings nicht viel anfangen und ließ es 1753 teilweise abreisen. Seine Sommerresidenz sollte kein alter Kasten sein, sondern ein Landschlösschen nach Mainzer und somit französchem Vorbild. 1785 lief die Verpfändung an den Grafen von Stadion aus und die
Besitzungen fielen erneut zurück zum Kurfürsten nach Mainz. Der Verkauf wurde in Mainz beschlossen und Herzog Karl Eugen, der die umliegenden Ländereien bereits erworben hatte, bekam nun auch Bönnigheim, Erligheim und Cleebronn mit dem Michaelsberghinzu. Er ließ die Gemälde und einen Teil des Mobiliars aus dem Schloss nach Solitude schaffen. Erst ab 1792 diente das bis dahin leerstehende Gebäude wieder als Residenz für das Haus von Württemberg. Nach kurzer Zeit zog es den Nachfolger von Karl Eugen, seinen Bruder Ludwig Eugen nach Stuttgart. Erst 1801 zog Prinzessin Albertine von Württemberg ein. Sie half Armen und Hungrigen. Es stand sieben Jahre leer, bevor 1828 das Oberforstamt einzog. Es folgten ab 1889 die königlich-württembergische Taubstummenanstalt und nach dem ersten Weltkrieg wurde es bis 1966 zur staatlichen
Gehörlosenschule. Im Jahr 1959 wurde vom Amt für Denkmalpflege das Treppenhaus und der obere Saal renoviert. Bis 1973 war es das „Schiller-College“ mit amerikanischen Studenten. Das Schloss wurde an das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland (CJD)
verpachtet. 1993 stellte der CJD seinen Betrieb ein, bevor es am 14. Juli 1994 vomdamaligen Bürgermeister Gerd Kreiser von der Stadt Bönnigheim gekauft wurde. Nach grundlegenden Sanierungen beherbergt nun seit dem 20. September 1996 das Museumfür „Naive Kunst und Art Brut“.
Spektakulär ist auch der Bürgermeistermord aus dem Jahre 1835.
Im Schatten der Dunkelheit versteckte sich in der Bönnigheimer Innenstadt am Abend des 21. Oktober 1835 ein Mann mit seinem Jagdgewehr. Sein Ziel, Bönnigheims Stadtschultheiß Johann Heinrich Rieber, der ihm einen schlechten Leumund bescheinigt habe und dafür mit dem Leben bezahlen sollte. Das Opfer speiste noch im Gasthaus schlief am Tisch, aufgrund des langen und ereignisreichen Tages, ein. Nach dem Nickerchen, so die Wirtin, entzündete er sich eine Laterne und trat den Heimweg an. Das Opfer stand in der offenen Tür und der Täter kniete hinter ihm im dunkeln. Ein Schuss fiel und der Stadtschultheiß zu Boden. Er starb zwei Tage später und gehört bis heute zu den
spektakulärsten Kriminalfällen der württembergischen Geschichte. Drei Faktoren machendiesen Fall einzigartig.
1. Er konnte erst 37 Jahre später aufgeklärt werden,
2. Er wurde nicht in Württemberg sondern in Washington D.C. (USA) geklärt und
3. Der Mann der ihn aufklärte war weder Polizist noch Ermittler, sondern ein
Bönnigheimer, den die Bönnigheimer Gerüchteküche einst selbst verdächtigt hatte. Zur Aufklärung des Falles bediente man sich schon damals dem Vorläufer der heutigen und weiter entwickelten „forensischen Ballistik“. Dieses Verfahren ermöglicht es auf Basis von Streifen an einer Kugel, eine Waffe als Tatwaffe zu identifizieren oder auszuschließen. Es gab Ermittlungsansätze, so z.B., dass Augenzeugen den vermeintlichen Täter haben wegrennen sehen und dessen Größe und Kleidung beschreiben konnten und dass die Munition außerhalb Bönnigheims gekauft worden war bzw. keine Waffe eines Bönnigheimers die Tatwaffe gewesen sein konnte. Die Stadtverwaltung versprach eine Belohnung von 200 Gulden aber der Täter blieb bis 1872 unbekannt. Doch dann nahm der Fall eine unerwartete Wendung. Dass dieser Fall überhaupt aufgeklärt werden konnte, hängt mit einer Auswanderung im Jahre 1836 zusammen. Die Gerüchteküche nahm einen 25-jährigen namens August Friedrich Wilhelm
Rupp unter Verdacht. Beweismaterial gab es nicht gegen ihn und somit auch keinen Ermittlungsansatz. Doch die Bürger machten ihm und seiner Familie das Leben so zur Hölle, dass er 1836 Württemberg in Richtung Amerika verließ. August arbeitete in Philadelphias Nachbarstadt Kensington als Gastwirt und siedelte später nach Washington D.C. um. Er machte eine seltsame Entdeckung. Bei einer Gesellschaft fingen Leute an sich Mordgeschichten zu erzählen. A. Rupp trug in der Runde Bönnigheims ungelösten Kriminalfall bei. Daraufhin sagte ein anwesender Gast, dass er den Täter kenne. Es sei Gottlieb Rüb aus Stetten am Heuchelberg gewesen. Er habe Rieber ermordet, denn er habe die Stelle als Waldschütz im Forstamt, aufgrund des schlechten Leumunds, nicht bekommen. Er sei nach Philadelphia ausgewandert wo er ihm, dem anwesenden Gast,
den Mord gebeichtet habe. Rüb sei dann im mexikanisch-amerikanischen Krieg gefallen. Aufgrund des Gesprächs schrieb Rupp einen Brief mit den Hinweisen in die Heimat, an Riebers Nachfolger, was dazu führte, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wieder aufrollte. Nun mussten Bestätigungspunkte gefunden werden, um auszuschließen, dass Rupp die Geschichte nicht nur erfunden hatte. Es ergab, dass
1. der in Frage kommende Mann Gottlob, nicht Gottlieb Rüb hieß und der Sohn des Schulmeisters in Stetten war,
2. Gottlob im April oder Mai 1836 nach Amerika auswanderte
3. der Grund zur Auswanderung war, dass er keine Stelle als Waldschütz beim
Forstamt bekam
4. Gottlob eine liederliche Lebensweise führte und
5. tatsächlich im mexikanischen Krieg fiel.
Im Forstamt fand man Unterlagen mit einer Notiz, das sich Rüb tatsächlich beworben hatte. Die Staatsanwaltschaft sah die Bestätigungen als ausreichend an und schloss am 7.August 1872 die Ermittlungen ab. Dieser Bürgermeistermord mit der forensischen Ermittlungsarbeit war auch am 19. November 2021 in der lokalen Presse zu lesen.
Das Städtchen Bönnigheim bietet nun, nach der Aufklärung, ruhiges Wohnen in einer naturnahen Landschaft und Arbeitsplätze am Ort. Es lädt seine Besucher zum Verweilen und Genießen ein. Beim Thema Genießen müssen wir auf den schwäbischen Schnaps
kommen. Das mit 700 Jahren älteste Haus der Stadt, das Steinhaus, ist vermutlich das Wohngebäude einer nicht vollständig hergestellten Burg. Es existieren keine Unterlagen aber die knapp 1,3 Meter starken Mauern aus romanischen Buckelquadern und die
gotischen Fenster sind Hinweise auf vermögende Herrschaften, die das Steinhaus einstgebaut hatten. Später dienten die Gemäuer als Getreidelager und Weinkeller. Heute beherbergt das Steinhaus das Schwäbische Schnapsmuseum. Nach einer hervorragenden Stadtführung wurden wir in das Schnapsmuseum gebeten. Die historische Gesellschaft Bönnigheim e.V. gründete 1993 das schwäbische Schnapsmuseum. Die größte Sammlung zur Alkoholgeschichte Deutschlands und einzigartig in Baden-Württemberg. Hier bekamen wir eine stattliche Anzahl von beschlagnahmten Geheim-bzw. Schwarzbrennereien zu Gesicht. Von professionellen mannshohen Gestellen mit separater Feuerstelle, bis hin zu kleinen selbstgebauten, Brennereien. Hierbei wurden von der Hausfrau ausrangierte Schnellkochtöpfe oder von Gefängnisinsassen Plastikkanister
mit Tauchsiedern verwendet. Die Kreativität und das Einfallsreichtum war in der einfachen Bevölkerung sehr groß. Das Prinzip ist sehr simpel. Die Maische, eine vergorene Grundsubstanz, (Alkohol-/Wassergemisch + Geschmacksrichtung) wird in einen Behälter(Brennblase) gefüllt und mit einem „Helm“ verschlossen, darunter ein Feuer entfacht und durch die Temperatur siedet der Alkohol bei 78 Grad und das Wasser bei 100 Grad. Die Maische wird warm und beginnt zu sieden. Der Dampf sammelt sich im oberen Teil des „Helms“ und gelangt langsam, über ein Kupferrohr, in den zweiten Behälter. Nun muss das
Gasgemisch abgekühlt werden, läuft durch ein Geistrohr (spiralförmig), das meist durch Wasser von außen gekühlt wird, hindurch und wird wieder verflüssigt. Das aufgefangene Destillat ist der erste Brand. Klingt einfach, bedarf aber einer gewissen Erfahrung. Die Zutaten sind vielfältig und nicht an bestimmte Mengen gebunden. Je intensiver die Maische, desto geschmackvoller der Brand. Vereinzelt gingen die Anwesenden die Küchenschränke ihrer Frauen durch um zu überlegen, mit welchem Equipment man diese Konstrukte nachbauen könnte .Nach der Theorie folgt meist die Praxis, so auch hier. Wir wurden in den Gewölbekeller gebeten, in dem schon ein rustikales Vesper vorbereitet war. Wir nahmen Platz und durften uns stärken. Es dauerte aber nicht lang und Herr Satorius tischte uns das erste Tröpfchen auf. Ein Apfelbrand, sooo lecker. Das hatten wir uns aber auch verdient.

Schnapsprobe


Zwischen jedem Schnaps unterhielt uns Herr Satorius mit seinen Witzen. Es war einWechsel aus lachen, essen und trinken. Das, was der Mensch am liebsten tut. Nach denersten Gläschen kam auch Gartenfreund Bernhard in Fahrt und nun war es ein Witzegefecht zwischen Herrn  Satorius und unserem Bernhard. Wir lachten Tränen und das Kirschwasser, der Brombeergeist, das Haselnuss-Wässerle und die Liköre sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und nachdem jeder seinen Schnaps-Favoriten käuflich erworben hatte, traten wir mit den bestellten Taxen die Heimreise an. Es ging dann gemeinsam auf ein oder zwei Absacker zu Paul & Toni, eine Gaststätte in der Nähe unseres Stadtteils in Bietigheim-Bissingen. Hier erinnerten, besprachen und diskutierten wir über die vergangenen Stunden, das Geschehene und
ließen den Abend bei entspannter Atmosphäre ausklingen.

 
 
Besuch der Kläranlage Nesselwörth

A G`schmäckle

Ein Besuch in der Nachbarschaft zu unserem Siedlerheim war nichts für feine Nasen. Zu Gast war die Männergruppe, einschließlich unserer Vorsitzenden M. Müller, bei der Kläranlage Nesselwörth, angrenzend an unseren Bietigheimer Stadtteil „Sand“. Wie so oft, war unser Vereinsheim Treffpunkt der Teilnehmer und nach einem Fußmarsch von nur 15 Minuten wurden wir am Dienstag, den 26.10.2021 um 17 Uhr vom technischen Leiter der Kläranlage und einer Mitarbeiterin der Stadtwerke Bietigheim-Bissingen begrüßt.

neue Leitzentrale


Nach Überprüfung der Impf- und Testnachweise setzte sich die Gruppe zügig in Bewegung bevor die Dämmerung über uns hereinbrechen sollte.
Zunächst wurden uns ein paar Eckdaten zu unserer Kläranlage genannt, so z.B., dass die Anlage im vergangenen Jahr, 2020, ihr 60-jähriges Bestehen feiern durfte. Zwischenzeitlich wurde viel erweitert und modernisiert, sodass die Abwasserreinigung immer auf dem neusten Stand war, ist und auch in Zukunft bleiben soll.
Bei dem Einzugsgebiet dieser Kläranlage bekamen wir alle große Augen. Denn hierlanden nicht nur die Verunreinigungen der Stadt Bietigheim-Bissingen und ihre umliegenden Städte, nein, hier landet sogar auch Mitgeschwemmtes aus Vaihingen/Enz, Horrheim etc. Ein sehr großes Einzugsgebiet! Somit arbeitet diese Anlage hochwirtschaftlich und rentabel.

Bioanlage

Mittlerweile besitzt das Unternehmen ein modernisiertes Rechenhaus. Dieses ist für die mechanische Reinigung verantwortlich und sorgt dafür, dass alle Stoffe, die größer als 6 mm sind, aus dem Wasser gefischt werden. Dieses Überbleibsel wird entwässert, verladen und anschließend in der Deponie verbrannt. Der folgende Sand- und Fettfang lohnt sich für die ganze Anlage, denn der Sand würde durch seine abschleifende Wirkung für einen schnelleren Verschleiß sorgen. Ebenfalls in diesem Becken wird durch das Einblasen von Luft das Fett aufgeschwemmt, das zur Weiterbehandlung in die Faultürme gefördert wird.
Der Sand geht in die Kompostierung oder an die Stadtgärtnerei, bei der der Sand in die städtischen Grünanlagen eingearbeitet wird. Die mechanische Reinigung endet mit den Vorklärbecken, in denen sich durch die niedrige Fließge- schwindigkeit, die Fäkalien am Beckenboden absetzen und nach Eindickung ebenfalls in die Faultürme gepumpt werden. Das Wasser ist nun vom groben Schmutz befreit. Die mittlerweile vier Vorklärbecken auf
dieser Anlage puffern auch die Wassermassen bei Starkregen ab. Eine Art Auffang- / Rückhaltebecken.

Räumer im Nachklärbecken

Die biologische Reinigung wurde in den 80er Jahren ausgebaut und ist im Reinigungsprozess gegen die Überdüngung der Gewässer ein Meilenstein. Im folgenden Becken werden gelöste Nährstoffe (Stickstoff und Phosphor) aus dem Abwasser entfernt. Durch belüftete und unbelüftete Zonen im Belebungsbecken werden diese abgebaut. Durch die Zugabe von Fällmitteln wird hierbei durch eine chemische Reaktion der Stoff Phosphor komplett entfernt.
Die Anzahl der Nachklärbecken wurden, von zunächst zwei, im Jahr 1992/93 auf viererweitert. Die Überreste aus den o.g. Belebungsbecken, der sogenannte Belebtschlamm, setzt sich am Beckenboden ab. Dieser wird durch die Räumer in die Mitte des Beckens geschoben und in die biologische Reinigung zurück gepumpt. Überschüssige Mikroorganismen werden als sog. Überschussschlamm zur Weiterbehandlung in die Faulbehälter gepumpt. Das gereinigte Wasser fließt nun über das Auslaufbauwerk in die Enz.
In den 70er Jahren wurden die Faultürme in beheizte Faulbehälter umgebaut. Die zwei geschlossenen Behälter sind rd. 15 Meter hoch und haben ein Volumen von 1200 qm. Hier wird unter Luftausschluss der organische Anteil im Schlamm aus den Vorklärbecken, der Biologie und die gesammelten Fette, in Klärgas umgewandelt. Dieses besteht zu 60% aus Methan und 40% aus Kohlendioxid. Aus diesem Gasgemisch wird Energie gewonnen! Auf dem Grundstück werden aus zwei elektrischen Anlagen aus Klärgas Strom und Wärme für den Anlagenbetrieb und die Prozesswärme für die Faultürme gewonnen. Die komplette Kläranlage versorgt sich damit selbst mit der nötigen Energie, hocheffizient und umweltschonend.

Sand- und Fettanlage


Im Betriebslabor, auf das bei der Führung aus Zeitgründen nicht groß eingegangen wurde, wird in regelmäßigen Abständen Proben untersucht, geprüft und protokolliert. Die Anlage bzw. die Abwasserreinigung und somit der ganze Prozess unterliegt strengen behördlichen Auflagen.
Die großen Überwachungstafeln an den Wänden der Leitzentrale haben schon lange ausdient. Diese wurden durch Monitore ersetzt und können auch an die stetig wachsende Anlage einfacher angepasst werden. Aber nicht nur die Anlage in Bietigheim wird so betreut, auch die Überwachungspunkte im kompletten Einzugsgebiet können durch die Digitalisierung im Blick behalten werden.
Uns wurde zum Schluss der Führung versichert, dass die Kläranlage Nesselwörth und deren Verantwortlichen immer darauf erpicht sind, auf dem neusten Stand der Technik zu sein. Außerdem suchen die Stadtwerke immer gutes Personal für ihre Kläranlage. Die stetig wachsende Mitarbeiteranzahl sorgt dafür, dass der Gebäudetrakt mit Aufenthaltsräumen, Umkleiden und sanitären Einrichtungen in naher Zukunft umgebaut werden müsse. Mit diesen Worten entließ uns der technische Leiter, bedankte sich für ein sehr interessiertes Publikum und würde sich auf ein Wiedersehen freuen.
Die Gruppe wiederum bedankte sich mit einem Obolus, für die Kaffeekasse, für eine hervorragende und sehr informative Führung durch einen Bereich, der in der Gesellschaft eher Ekel hervorruft.
„Frische“ Luft und viele Informationen machen hungrig und daher trafen sich die
Teilnehmenden im Siedlerheim zu einem rustikalem Vesper, das ebenfalls, so wie die Führung, unser Gartenfreund Oliver Helf organisiert hatte. Bei Käse, Schinken, Brot und einem gepflegten Bier ließen die neuen Abwasserspezialisten den Abend ausklingen.

 
 
Ausflug Männergruppe 2021

Auch in diesem Herbst organisierte Gartenfreund Oliver Helf den Jahresausflug der Männergruppe. Zusammen mit Co-Organisator Willibald Bischoff wurde vorab das Saarland als Ziel ausgewählt. Im kleinsten Flächenland Deutschlands diente die Landeshauptstadt Saarbrücken als Ausgangspunkt. Diese erreichten wir mit zwei 7-Sitzer-Fahrzeugen nach knapp 3 Stunden Fahrt. Nach der Ankunft in unserem Hotel ging es zu Fuß durch die Innenstadt und dort in ein Saarländisches Lokal mit dem Namen „Hilde & Heinz“ zum gemeinsamen Abendessen.

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Gruppenbild

Am nächsten Morgen machten wir uns auf zur Saarschleife bei Mettlach, einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Saarlandes.  Nach rund 45 min. erreichten wir den großen Besucherparkplatz. Von dort aus begaben wir uns zum 1.250 Meter langen Baumwipfel Pfad Saarschleife in Begleitung von unserem motivierten Naturführer. Er erklärte uns während der 1,5-stündigen Führung wissenswertes zur Flora und Fauna der Region. Anschließend liefen die schwindelfreien Mitglieder auf den 42 Meter hohen Aussichtsturm mit seiner großen Plattform und Panoramablick auf die Saarschleife. Vor der Rückfahrt nach Saarbrücken legten wir noch einen Zwischenstopp im 16 km entfernten Schengen ein. Die luxemburgische Gemeinde wurde 1985 zum Synonym zum Abbau von Grenzkontrollen innerhalb der EU.  Fünf Mitgliedsstaaten unterzeichneten hier auf dem Moselschiff MS Marie-Astrid das Schengener Abkommen, welches seit 1995 gilt. Am Flussufer des Ortes erinnert heute eine Europadenkmal daran. Von Schengen nach Saarbrücken dauerte die Fahrt ebenfalls rund eine Dreiviertelstunde. Nach einer kurzen Mittagspause begaben wir uns ans Flussufer der namensgebenden Saar. Als nächster Programmpunkt stand eine Fahrt mit sogenannten BBQ-Donuts an. Dabei handelt es sich um Runde Boote mit einem Holzkohlegrill in der Mitte. Während unserer knapp 2,5-stündigen Fahrt genossen wir verteilt auf zwei Boote die ruhige Saar samt kühlen Getränken und leckerem Grillgut. Den anschließenden Abend läuteten die 14 Teilnehmer mit einer 1,5 Stündigen Stadtführung ein. Während der Tour zeigte uns unser Führer einige frühere Rotlichtbezirke Saarbrückens die heute beliebte Wohn- und Ausgehviertel der Stadt sind. Zum Abendessen machten wir dann eine Reise um die Welt. Im Lokal Masons werden kleine Speisen von allen Kontinenten angeboten. Die Gerichte konnten wir beliebig zusammenstellen und beliebig oft bestellen, bis wir satt waren.

Saarschleife

Völklnger Gruppe

 

Der Sonntagmorgen begann entspannt mit einem ausgedehnten Frühstück im Café. Danach fuhren wir ins 17 km entfernte Kleinblittersdorf zur Saarland Therme. In der Therme verbrachten wir entspannte 4 Stunden beim erholsamen Baden und Schwitzen in der großen marokkanisch anmutenden Saunalandschaft. Danach fuhren wir nach Völklingen zu unserem letzten Programmpunkt an diesem Ausflugswochenende. Wir unternahmen eine Führung durch die Völklinger Hütte, ein 1873 gegründetes ehemaliges Eisenwerk, das 1986 stillgelegt wurde. Seit 1994 ist dieses beeindruckende Industriedenkmal UNESCO-Weltkulturerbe. Während der 1,5-stündigen Tour zeigte uns Sarah wie hier unter schweren Arbeitsbedingungen einst Rohstahl produziert wurde. Im Anschluss an diese Tour kehrten wir noch zu einem letzten gemeinsamen Abendessen im nahegelegenen „Alten Bahnhof“ ein, bevor die Rückfahrt in die Heimat anstand. Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen ging ein erfolgreicher Gruppenausflug 2021 zu Ende.

 
 
Schreberjugend Beginn der Gruppenstunden

Liebe Eltern, liebe Schreberlinge,

wir freuen uns sehr, dass ab dem 21.09.21 wieder Gruppenstunden in unserem Gruppenraum im Siedlerheim stattfinden können (gemäß der derzeit gültigen Corona VO).

Um den Teilnehmenden und Mitarbeitenden den größtmöglichen Schutz vor einer Ansteckung zu gewährleisten, gelten u. a. folgende Regeln:

• die Kinder, die montags oder dienstags vor der jeweiligen Gruppenstunde im Kindergarten oder der Schule nicht getestet wurden, müssen einen negativen Testnachweis eines Testzentrums vorlegen oder aber bei uns vor dem Gruppenraum gegen Erstattung des Einkaufspreises des Tests mit ihrer Begleitperson bzw. selbstständig einen Test durchführen. Wir werden für die Kurzen Hosen sogenannte Lolli-Tests zur Verfügung stellen und für die Älteren die herkömmlichen Selbsttests

• Kinder mit Erkältungssymptomen und/oder Fieber können leider nicht an den Gruppenstunden teilnehmen

• im Gruppenraum gilt für alle ab dem vollendeten 6. Lebensjahr bis auf Weiteres Maskenpflicht

• die üblichen Hygieneregeln, wie z. B. Hände waschen oder desinfizieren, in die Armbeuge niesen etc. müssen eingehalten werden

• außerdem müssen wir die Daten zur Kontaktnachverfolgung erheben.

Natürlich haben wir, wie gesetzlich vorgeschrieben, ein Hygienekonzept erstellt.

Wir sind uns sicher, dass wir trotz dieser Regelungen wieder viel Spaß miteinander haben werden. Wir hoffen sehr auf Euer Verständnis, dass wir einen Testnachweis von allen Teilnehmenden haben möchten. Wir machen diese Arbeit ehrenamtlich und haben teilweise Angehörige aus Risikogruppen, die wir nicht gefährden wollen. Wir freuen uns auf viele Teilnehmende und sind gespannt, ob wir euch überhaupt wiedererkennen.

Im Namen aller Schrebi-Jugendleiter Alexandra Schwiebert

 
Der Bauch muss weg !

Der Bauch muss weg – Original Siedler-Bauchspeckbrot zum mitnehmen!

 

4a - Produktionsstrasse

Unter diesem Motto bewarben die Gartenfreunde am traditionellen Sandfest-Wochenende (03. und 04. Juli 2021) ihren Mitnahme-Verkauf.

Die rechtlichen Voraussetzungen waren ja bereits zum 1. Mai-Verkauf erstellt worden – nun musste man sich Gedanken über den Aufbau dieser Verkaufsveranstaltung machen!

4d - Paul Müller am Bauchspeckgrill

Der Standort für 2 Bauchspeckgrill war zu klären – und wie von da aus der „Produktionsablauf“ laufen sollte! Galt es doch Wartezeiten so gering wie möglich zu halten – aber trotzdem je 20 Minuten 40 bis 50 Bauchspeckbrote zur Ausgabe fertig zu haben!

Die Anmeldungen liefen erfreulich – das Personal konnte in ausreichender Zahl gefunden werden. Wir hatten 3 Verkaufsschichten (2 am Samstag und 1 am Sonntag) und es waren jeweils rund 15 MitarbeiterInnen notwendig!

Das Wetter machte optimal mit – die „Produktion“ lief so gut, dass auch noch sogenannte „Laufkundschaft“ bedient werden konnte – und alle hatten richtig Spaß!

4b - Verpacker

Am Ende waren 350 kg Bauchspeck verarbeitet – und unsere Gäste bestens zufrieden. Im Nachgang erhielten wir sowohl Mails als auch Anrufe mit Lob über unsere Qualität und unsere Schnelligkeit! Und das freut uns natürlich ganz besonders!

 

4c - ganz neu und schon dabei

4e - verdientes Vesper am Ende des Verkaufs

 

Hoffen wir nun, dass im Jahr 2022 unser geliebtes Sandfest ganz normal wieder stattfinden kann!

Margot Müller

1. Vorsitzende

 
Bericht 1. Mai Hockeste To-Go

Der Wunsch auf ein Stück Normalität besteht,

Normalität, die mittlerweile jeder erfleht.

Dies nahm die Männergruppe zum Anlass, dieses Jahr eine Mai-Hocketse, wenn auch nur To-Go, auszurichten. Über ein Jahr ohne gesellschaftliche und soziale Kontakte im Verein sind gerade für die älteren Mitglieder, die regelmäßig die Kaffeenachmittage und Stammtische besucht hatten, ein Urteil, einsam zu werden. Nach abgesagten Veranstaltungen in 2020, wollten wir solch ein Jahr auf keinen Fall noch einmal und werden 2021, wenn auch in einem kleineren Rahmen, wieder aktiv.

In die Vorbereitungen mit der Stadt Bietigheim-Bissingen, die ein schlüssiges Hygiene-Konzept und einen sogenannten Ablaufplan vorgelegt haben wollte, bezogen wir unsere Vorsitzende und Gartenfreundin Margot Müller mit ein. Aufgrund ihrer Kontakte in die Gastronomie konnten wir relativ zeitnah ein vorzeigbares Hygiene-Konzept für das komplette Siedlerheim und die zukünftig stattfindenden Veranstaltungen vorweisen. 

Wie der Ablaufplan auszusehen hatte, erörterte eine kleine Gruppe vor Ort am Heim und erstellte daraufhin einen Plan. Wo werden die Gäste empfangen, wie können wir dafür sorgen, dass der Abstand eingehalten wird, wo steht die Kasse, wie lotsen wir die Hungrigen, dass sie sich nicht im Weg stehen, wie packen wir die Speisen umweltfreundlich ein, usw. Dies waren Vorgaben, mit denen wir uns bisher zum Glück nicht beschäftigen mussten. Letztendlich bekamen wir für beide Konzepte von der Stadt eine Freigabe. Vorab, es lief alles wie am Schnürchen.

IMG-20210502-WA0007 (1) Willi

Die Hocketse sollte auch als Probelauf für unser Sandfest ToGo werden. Wir müssen allerdings den Namen ändern, denn die Stadt verbot uns mit dem Wort „Fest“ zu werben. Vermutlich werden wir dieser Veranstaltung den Namen „Der Bauch muss weg! Bauchspeckbrot zum Mitnehmen“ geben. Aber dies nur am Rande.

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Unsere Bewerten Lieferanten für Schnitzel, Brötchen, Kartoffelsalat und Co. waren doch uns gegenüber ein wenig reserviert, denn zu dem Bestelltermin, stiegen die Inzidenzzahlen wieder an. Trotzdem waren letztendlich alle mit im Boot und wir hatten alle Köstlichkeiten zusammen. Auch für den Nachtisch oder den Kaffeenachmittag hatten wir mit unseren leckeren Kuchen, überwiegend von der Frauengruppe gebacken, gesorgt. An dieser Stelle, an alle Bäcker*innen von der Männergruppe ein riesiges Dankeschön!

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Nachdem eine Ankündigung zur Mai-Hocketse an alle Mitglieder mit dem Gartenfreund verteilt worden war, die Bestellungen getätigt und die Pläne vorlagen, machte sich die Männergruppe auf den Weg und verteilte die Einladungen zur Mai-Hocketse To-Go an jedes Mitglied persönlich.

Vorsitzende und Gartenfreundin Margot Müller erklärte sich bereit, die Voranmeldungen entgegenzunehmen und die Einteilung zur Abholung zu organisieren. Anfangs lief es schleppend, da dachten wir schon dieses Fest wird ein Schuss in den Ofen. Doch dann ging es ab! Stündlich wurden es mehr Vorbestellungen, ich kam bei unserer Bäcker- und Metzgerei mit dem Nachbestellen kaum nach, und bis zum Start der Hocketse hatten wir schon rund 200 panierte Schnitzel, 30 Rote und 20 Thüringer Bratwürste verkauft.

IMG-20210502-WA0006 Empfang

Das Wetter wurde zum 1. Mai, so wie in den letzten Jahren auch, wieder schlechter. Allerdings hatten wir unser Planensystem aktiviert, sodass die Besucher vor Regen geschützt gewesen wären. Die Temperaturen pendelten sich bei ca. 12-15 Grad ein.

Die Grills waren heiß, der Kartoffelsalat portioniert, die Schnitzel paniert und ab der ersten Bestellung ging alles glatt. Ein Schnitzel nach dem Anderen verließ den Festplatz, eingepackt in einer kompostierbaren Klappbox, in dem Kartoffelsalat und das riesige Schnitzel ausreichend Platz fanden. Lediglich den Kuchen mussten wir mit Pappteller und ein wenig Alu-Folie dem Gast übergeben.

IMG-20210502-WA0014 Kachler

Alle 15 Mann, zzgl. unserer Vorsitzenden Fr. Müller, die die Gäste in Empfang nahm, waren auf ihrem Posten und servierten, Corona konform mit Maske und teils auch mit Einweg-Handschuhen die Leckerbissen. Gartenfreund Ralf war unser Koordinator im Ablauf. Er sorgte dafür, dass immer genügend Schnitzel und Würste auf dem Rost und in der Pfanne lagen, sodass alle Abholer zügig durchgelotst werden konnten und es zu keinerlei Menschenansammlungen kam. Die eingeteilten Ordner, die die Besucher auf die Abstands- und Hygieneregeln aufmerksam machen sollten, hatten so gut wie nichts zu tun. Unser Gartenfreund Jochen, selbst Hundebesitzer, der als Lieferservice im Stadtteil Sand im Einsatz war, fand sogar Zeit sich um die vierbeinigen Gäste zu kümmern.

Es war ein harmonischer und geregelter Ablauf. Neben unseren Grillspezialitäten fanden unsere leckeren Kuchen ebenfalls großen Absatz. In einem Geschmackstest im Vorfeld der Veranstaltung kürten wir ein Mai-Bock-Bier aus dem nördlichen Schwarzwald, das zum spontanen Verkaufsschlager wurde.

Die Zeit verging wie im Flug und gleich nach der Beendigung der Veranstaltung bekam Frau Müller ihre Schnitzel eingepackt und mit einem dicken Dankeschön von der Männergruppe für die großartige Unterstützung ging sie Richtung Heimat, um sich in Ruhe mit ihrer Familie die Schnitzel zu gönnen.

Nachdem unsere Gäste alle glücklich, versorgt und wohl behalten wieder zu Hause waren, hatten wir noch ein wenig zu tun. Gartenfreund Willi, der während der Veranstaltung, der Herr über der Kasse war, machte seinen finanziellen Abschluss und die Gartenfreunde Bernhard, Martin und Andreas, unsere Wurst und Schnitzelflüsterer, hatten den undankbarsten Job, die Grills putzen. Das Küchenpersonal Thomas, Achim und Hans-Martin machten in der Küche klar Schiff, Gartenfreund Oliver versorgte den kleinen Rest der Kuchen und die Helfer Helmut, Daniel, Konstantin, Patrick, Max, Ralf, Jochen packten gemeinsam die Biertischgarnituren wieder auf ihren Platz, kehrten kurz über den Festplatz, brachten den Biergarten-Sonnenschirm zum Trocknen in den Saal und nachdem alle Aufgaben abgeschlossen waren, stellte man sich mit ausreichendem Abstand noch zu einem wohlverdienten Maibock zusammen und lies einen erfolgreichen Tag ausklingen.

In der Hoffnung, dass wir nächstes Jahr wieder die Normalität zurückerhalten, lädt die Männergruppe der Siedler- und Gartenfreunde Bietigheim-Sand und Bissingen e.V. heute schon zur nächsten Mai-Hocketse 2022 ein. Bis dahin eine schöne, harmonische und wundervolle Zeit. GESUND bleiben!

Eure Männergruppe

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Hygienekonzept

Hygienekonzept – AHA + L (Lüften) -Regeln und Schutzmaßnahmen für einen sicheren Aufenthalt im und um das Siedlerheim!

Die Voraussetzungen für den Betrieb unseres Siedlerheim werden in der Corona-Verordnung der Landesregierung festgelegt, die stetig an die aktuelle Infektionslage angepasst wird.

Unter Einhaltung dieser behördlichen Vorgaben passen wir wiederum unsere Angebote im Siedlerheim an. 

Der Gesundheitsschutz für unsere Gäste, Mitglieder und ehrenamtlichen Mitarbeitern hat hierbei oberste Priorität. Denn jeder von uns kann durch das Einhalten des Mindestabstands, die Beachtung der Hygieneregeln sowie das Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz (OP - Maske oder FFP 2 Maske) dazu beitragen, das Übertragungsrisiko für das Corona dazu beitragen, das Übertragungsrisiko für das Corona-Virus zu minimieren!

Besuchen Sie uns nur, wenn Sie sich absolut fit und gesund fühlen.

Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Erkältungssymptome haben, erhöhte Temperatur aufweisen oder Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person in den letzten 14 Tagen hatten.

Bitte halten Sie grundsätzlich die bereits überall bekannten AHA + L-Regeln und Schutzmaßnahmen ein

- Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern-

-Husten oder Niesen immer in die Armbeuge oder ein Taschentuch

- sorgfältiges und regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände

- Tragen von Mund-Nasen-Schutz (OP – Maske oder FFP2 Maske)

Voraussetzungen für den Besuch unseres Siedlerheims und unserer Veranstaltungen:

- Da der Verein durch den Gesetzgeber verpflichtet ist, die Kontaktdaten aller Gäste zu erheben, sind  wir gezwungen durch den jeweiligen Wirtschaftsdienst folgende Daten zu dokumentieren:            Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit und, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

- Die Kontaktdaten werden für einen Zeitraum von vier Wochen aufbewahrt und sodann gelöscht. Wir gewährleisten, dass unbefugte Dritte keine Kenntnis von den Daten erlangen und werden diese nur auf Verlangen der zuständigen Behörde an diese übermitteln, sofern dies zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Eine anderweitige Verwendung schließen wir aus..

- Wir sind gezwungen Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder der Nutzung der Vereinsgaststätte/Veranstaltungen auszuschließen.

Hygiene-Maßnahmen und Vorgaben durch den Verein vor, während und nach der Öffnung der Siedlerheims:

Der Gastraum ist 20 Minuten vor Beginn der Veranstaltung zu lüften und dann alle 20 Minuten.

- die Festlegung zur Personenanzahl im Gastraum sowie im Außenbereich richtet sich nach der jeweiligen rechtlichen Lage und Vorgabe !Diese ist bei jeder Änderung neu festzulegen und entsprechend an die verantwortlichen Personen für die Bewirtung weiterzugeben!

- Vor der Öffnung werden der Thekenbereich, die Tische als auch alle Türklinken an der Eingangstür, der Zwischentür und den Toiletten durch den jeweiligen Wirtschaftsdienst desinfiziert.

 - Gläser, Besteck und Geschirr werden nach jeder Benutzung maschinell durchgereinigt.

- Der Gastraum als auch die Sanitärbereiche werden in regelmäßigen Abständen durch den Verein gereinigt. Zudem Zudem wird auch das Vorhalten von Handwaschmittel in ausreichender Menge sowie von nicht wieder verwendbaren Papierhandtüchern und Handdesinfektionsmittel durch den Verein sichergestellt.

 - Der jeweilige Wirtschaftsdienst hat bei Kundenkontakt während der Öffnungszeit / Veranstaltung einen Mund-Nasen-Schutz (OP – Maske oder FFP2 Maske) zu tragen .

Hygieneregeln für Mitglieder und Gäste beim Besuch des Siedlerheims/Veranstaltung:

 - beim Betreten des Heims/der Veranstaltung müssen die Hände desinfiziert werden

 - direkte Kontakte und Begrüßungsrituale wie Händeschütteln, Abklatschen und Umarmungen sind zu vermeiden

 - Jeder Besucher hat beim Betreten und Verlassen des Siedlerheims, als auch bei Toilettengängen eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.

- Die Toiletten dürfen immer nur von einer Person betreten werden.

   Beim Warten vor den Toiletten ist darauf zu achten den Mindestabstand von 1,5 Metern              einzuhalten.

 - Der Thekenbereich bleibt für Gäste gesperrt - der Ausschank erfolgt am Tisch um mögliche Warteschlangen und somit die Unterschreitung des Mindestabstands zu vermeiden.

 - Bei Verwendung einer Plexiglasscheibe im Thekenbereich können Gäste auch hier bedient werden!

- Ansammlungen im Eingangsbereich sowie im Flur sind zu vermeiden.

 

Nachwort:

Die vorherigen Bestimmungen sind nach bestem Wissen erstellt.

Das Hygienekonzept gilt vom Zeitpunkt der Genehmigung durch den Vereinsausschuss bis auf weiteres und ist für alle Vereinsmitglieder und Gäste bindend. Änderungen oder eine Aufhebung gewisser Regelungen oder des gesamten Konzepts, werden durch Aushang und/oder Veröffentlichung auf der Homepage bekanntgemacht.

 Wir hoffen durch dieses Konzept einen kleinen Beitrag zur Eindämmung der Weiterverbreitung des Corona-Virus leisten zu können.

Unsere Hoffnung ist, dass all unsere Mitglieder weiterhin gut durch die Zeit der Pandemie kommen und durch dieses Konzept den bestmöglichen Schutz bei gleichzeitigem Spaß am aktiven Vereins Leben und beim Austausch in Gemeinschaft und mit Freunden, erfahren!

Bietigheim-Bissingen, den 29.03.2021

 Im Namen des Vereins

 

Margot Müller – 1. Vorsitzende

Siedler- und Gartenfreunde Bietigheim-Sand und Bissingen e.V.

Eichhornweg 6

74321 Bietigheim-Bissingen

 

 

 
Frauengruppe im Lock-Down

Siedler- und Gartenfreunde Bietigheim-Sand und Bissingen e.V.

 

Frauengruppe

 

Programm im Lock-Down!

 

Auch im Februar 2021 konnten wir keinen „echten“ Gruppenabend veranstalten. Auf dem Programmzettel stand eigentlich eine Winterwanderung mit Taschenlampen über den Bergweg von Bietigheim – aber das war ja aufgrund der rechtlichen Lage für eine größere Gruppe nicht erlaubt!

Nichts zu tun, das wollten wir erneut so nicht stehen lassen. Eine tolle Idee

hatte unsere Kassiererin Angelika Kaspar - die wurde von mir dann in die Tat umgesetzt:

Jedes Frauengruppenmitglied sollte ihre Lieblingsrezepte abliefern bzw. bei mir einreichen – und zwar ein Hauptgericht und ein Kuchenrezept! Das Ganze bis zum Donnerstag, den 18.02.2021 – unserem eigentlichen Gruppenabend.

Insgesamt 18 Frauen beteiligten sich daran – und so saß ich dann vor 36 Rezepten!

Die galt es nun, alle in eine einheitliche Form und Schrift zu bringen, teilweise zu bebildern und druck- bzw. kopierfertig auf zu arbeiten.

Zum einen wurden die Rezepte in einer „pdf-Version“ vorbereitet – zum anderen aber auch als „Druckversion“: im Copy-Shop ließ ich die entsprechende Anzahl vervielfältigen – und dann in ein Heft / kleines Buch binden!

Leider lag die fertige Version zum Redaktionsschluss für das April-Heft (der ist schon um den 22.02. gewesen) noch nicht vor – ein wenig Zeit benötigt das komplette Rezeptbuch ja schon.

Aber in der kommenden Mai-Ausgabe stell ich Ihnen unser „Frauengruppen-Rezept-Heft“ vor! Versprochen!

 

Margot Müller

  1. Vorsitzende
 
Planungen Vereinsjahr 2021

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Gartenfreunde, liebe Sandler!

 

Die Vorstandschaft und der Vereinsausschuss haben im Januar eine Online-Sitzung / Video-Sitzung abgehalten.

Wir waren uns alle einig, dass wir ein Vereinsjahr 2021 mit verschiedenen Aktivitäten planen wollen. Unsere Beschlüsse kurz zusammengefasst:

 

1)   Mitgliederversammlung mit Wahlen

Die Mitgliederversammlung findet im späten Frühjahr / Anfang Sommer statt, wenn sie im Freien – auf unserem „Festplatz“ -abgehalten werden kann! Den Termin geben wir rechtzeitig bekannt.

 

2)   Damit wir wieder Einnahmen erwirtschaften, wird für das Siedlerheim ein aktuelles Hygienekonzept entsprechend der gültigen Corona-Verordnung erstellt.

Vermietungen, aber auch Kaffeenachmittage und Stammtische können dann wieder durchgeführt werden.

Eine Investition von rund 1.000€ für die dafür notwendige Ausstattung des Heimes ist dazu unumgänglich. Über finanzielle Unterstützung in Form von Spenden würden wir uns sehr freuen!

 

3)   1. Mai-Hocketse

Die Männergruppe bietet eine „to-go“-Variante an – sie bieten ihr leckeres Essensangebot an – allerdings nur zu Abholung. Genaue Informationen erhalten Sie hierzu mit der April-Zeitung

 

4)   Sandfest 2021

Wir planen das Sandfest vom 03. – 05.07.2021 wie gewohnt, allerdings unter den jeweils gültigen Regeln!

Parallel erstellen wir für den Samstag 03.07. und Sonntag 04.07. ebenfalls eine „Bauchspeck-to-go“-Variante! Genauere Informationen erhalten Sie rechtzeitig vorher!

 

Wir hoffen, dass wir Ihre Unterstützung bei unseren Planungen haben – sei es wohlwollend, persönlich oder finanziell!

 

Im Namen der Vorstandschaft

 

Margot Müller – 1. Vorsitzende         

 
Bezirksverband der Gartenfreunde Ludwigsburg e.V.

Überleben wir als Vereine die Pandemie?

 

Unsere Vereine sind sozialer Anlaufpunkt, Freizeitfüller oder auch Beratungsstellen. Vereint zu sein ist während der Corona-Pandemie schwieriger denn je. Wie kommen wir als Vereine durch die Krise?

Als Vereine kämpfen wir in diesen Zeiten ja nicht nur um unser wirtschaftliches Überleben – sondern besonders um unser soziales.

Das, was Vereinsleben ausmacht, ist das Zusammensein.

Insbesondere in Siedlervereinen ist dies nicht mehr möglich – aber auch in den Gartenanlagen ist nur noch der „Plausch mit 1,5 m Abstand“ erlaubt.

Und für viele älteren Vereinsmitglieder sind plötzlich alle Kontaktmöglichkeiten weggefallen.

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind Vereine aus Kultur, Brauchtum, Sport und Sozialem unverzichtbar. Kämpfen z.B. Profi-Sportvereine in der Pandemie um ihr wirtschaftliches Überlegen, ist dies bei uns ehrenamtlich geführten Vereinen nicht das Hauptproblem.

Unsere sozialen Kontakte, unser Vereinsleben ist durch die Beschränkungen bisher stark eingeschränkt – nahezu bei Null!

Die Höhepunkte unseres Vereinslebens – Feste, Versammlungen, Ausflüge – sind passé – beliebte Angebote können nicht aufrecht gehalten werden.

Vereine, die eine eigene Homepage haben und diese auch pflegen, können über dieses Medium den Kontakt halten. Auch unsere Zeitschrift „Gartenfreund“ kann zur Kommunikation mit unseren Mitgliedern beitragen: entweder über einen Artikel im Heft selbst – oder, wenn die Zeitung von Vereinsmitgliedern ausgeteilt wird, über Info-Zettel als Beilage!

Oder einfach mal den Telefonhörer in die Hand nehmen und anrufen – insbesondere unsere älteren Mitglieder. Einen Geburtstaggruß zukommen lassen – eine kleine Aufmerksamkeit vorbeibringen, an der Tür abstellen.

Es gibt viele Möglichkeiten, auch in diesen Zeiten mit den Mitgliedern Kontakt zu halten – wir müssen es nur tun!

Es ist wie in unseren Gärten: wenn wir nicht hegen und pflegen, dann gedeiht es nicht – und ein abgestorbener Baum oder Busch ist nicht mehr wieder zu beleben – da muss man vorher was tun!

In diesem Sinne

 

Margot Müller

  1. Vorsitzende Bezirksverband der Gartenfreunde Ludwigsburg e.V.
 
Frauengruppe

Kreativ ins neue Jahr!

Bereits im Herbst haben die Frauen „ihr Programm“ für 2021 geplant (alles online per Mail!) – immer unter der Voraussetzung, dass Termine aufgrund der vorherrschenden Situation gestrichen werden müssen!  Aber – ein komplettes Programm wurde vorausschauend auf bessere Zeiten durchgestylt, unter der Voraussetzung, dass Termine aufgrund der vorherrschenden Situation gestrichen werden müssen!

Für den Januar 2021 stand auf dem Programmzettel: Do., 21. Januar / 19:30 Uhr da fällt uns bestimmt noch was ein! Nun – im Januar waren wir im Lock-down – ein Treffen unmöglich! Nichts zu tun, das wollte ich so nicht stehen lassen. Wir hatten obigen Satz ins Programm geschrieben! Also habe ich mir eine Alternative ausgedacht: In all meinen Gartenbüchern und Zeitschriften habe ich nachgelesen und geschaut, was man denn als Fragen für ein Quiz rund um den Garten, Obst und Gemüse zusammenstellen kann.12 verschiedene Fragen mit jeweils 3 Antwortmöglichkeiten wurden so zusammengestellt und pünktlich zum Termin ging das Quiz-Blatt über unseren internen (datenschutzgerechten) Frauengruppenverteiler per Mail raus! Die Aufgaben sollten ohne „Hilfe von außen“ – also kein Googeln, kein Wikipedia, kein Nachschlagen oder nachfragen beantwortet werden und bis zum Abend des 21.01. an mich per Mail zurückgesandt werden. Als „Mitmach-Anreiz“ hatte ich eine „Belohnung“ für all die Teilnehmerinnen versprochen, die alle Fragen korrekt beantworten. Insgesamt 17 Damen beteiligten sich am Quiz – leider gab es keine, die 100% richtige Antworten abgab! Mit 2 x 11 richtigen Antworten, 2 x 10  richtigen Antworten und 4 x 9 richtigen Antworten waren die Plätze 1 – 3 dann besetzt. Am darauffolgenden Wochenende erhielten die 8 Gewinner-Damen einen kleinen, selbstgebackenen Kuchen vor die Haustüre gesetzt! So konnte der Januar-Termin dann doch stattfinden. 

1a - backen

 

1b - glasieren

1c - fertig zum austeilen