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Coronavirus
Mitgliederversammlung 2020
Männergruppenausflug nach Köln
 
Informationen

Siedler- und
Gartenfreunde
Bietigheim-Sand
und Bissingen e.V.

Margot Müller
Eichhornweg 6
74321 Bietigheim-Bissingen

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Coronavirus

Liebe Mitglieder/innen, Freunde und Gäste,

 

aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Corona-Krise

bleibt das Siedlerheim bis Ende 2020 geschlossen.

 

Im Mittelpunkt aller Überlegungen muss der Gesundheitsschutz

Mitgliederinnen/Mitglieder und Teilnehmerinnen/Teilnehmer stehen.

 

Wir hoffen das nach Aufhebung der Verordnung des Landes Baden-Württemberg zum Coronavirus, die geplanten Gruppenstunden, Veranstaltungen und sonstige Termine wieder in gewohnter Weise durchgeführt werden können.

 

 Die Vorstandschaft

 
Ehrung

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Seit 1993 ist die Bietigheim-Bissingerin Mitglied der Siedler- und Gartenfreunde Bietigheim-Sand und Bissingen.

Bietigheim-Bissingen.Als erste Vorsitzende des Vereins der Siedler- und Gartenfreunde Bietigheim-Sand und Bissingen ist Margot Müller seit 15 Jahren verantwortlich für eine Vielzahl von Aktivitäten dieses Vereins. Zuvor trug sie schon als zweite Vorsitzende sowie als Jugendleiterin in der Schreberjugend viel zum Erfolg des Vereins bei. Oberbürgermeister Jürgen Kessing hat ihr nun am Mittwoch im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Ehrennadel des Landes überreicht.

Kessing lobte die aktive Vereinsvorsitzende: „Sie haben sich mit großem Engagement dafür eingesetzt, dass die Mitglieder des Vereins die Gemeinschaft der Stadtteileinwohner im Sand pflegen, ihre Freizeit dafür einsetzen, um für andere da zu sein und ihren Verein zu unterstützen.“ Zudem habe Müller wesentlich dazu beigetragen, dass der Verein auch mehr als 80 Jahre nach seiner Gründung noch aktiv ist.

Margot Müller ist seit 1993 Vereinsmitglied. Seit 2005 ist sie erste Vorsitzende des Vereins und seit 1995 leitet sie zudem dessen Frauengruppe. Als Delegierte des Vereins vertritt sie diesen seit 2000 im Dachverband der Naturverbundenen Vereine Bietigheim-Bissingen, indem sie seit 2009 auch Kassiererin ist. Im Bezirksverband der Gartenfreunde Ludwigsburg wirkte sie als Schriftführerin von 2010 bis 2017, seither ist sie dessen zweite Vorsitzende.

Der Siedlerverein, gegründet im Oktober 1935, geht zurück auf die Entwicklung der Siedlung Sand mit zunächst 166 Einfamilienhäusern als Firmensiedlung der DLW in Bietigheim. Als Zeichen des Gemeinschaftsgefühls wurde ein Siedlerbund gegründet. Nach Kriegsende 1945 benannte sich der Verein in „Siedler- und Kleingärtner“. Als Jugendorganisation des Vereins wurde 1949 die Schreberjugend gegründet. 1955 bis 1957 wurde das heutige Vereinsheim errichtet und 1974 nach einem Brand neu gebaut.

Die Ziele des Vereins sind bis heute die Erholung im Garten und die Erhaltung der Natur. 2001 schlossen sich die Siedler- und Gartenfreunde Sand mit dem gleichnamigen Verein von Bissingen zusammen. Der Verein hat heute rund 250 Mitglieder. 

 
Mitgliederversammlung 2020
 
Männergruppenausflug nach Köln

Auch in diesem Herbst organisierte Gartenfreund Oliver Helf den Jahresausflug der Männergruppe. Leider unter etwas erschwerten Bedingungen durch die zahlreichen Reisebeschränkungen durch die Corona-Pandemie. Als durchführbares Ziel wurde die Rheinmetropole Köln angefahren. Mit dem ICE der Deutschen Bahn erreichten die diesjährigen 12 Teilnehmer den Kölner Hauptbahnhof am Freitagabend nach etwas mehr als 3 Stunden Fahrt. Von dort ging es zu Fuß zunächst ins Hotel und anschließend für die ersten Kölsch und Abendessen in die Stadt.

 

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Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Kölner Dom, dem mit 157 Meter hohen Wahrzeichen der Stadt. Der Kölner Dom ist eine der größten Kathedralen im gotischen Baustil und zählt daher seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sein Bau wurde 1248 begonnen und erst 1880 vollendet. Als Symbol der Domvollendung wurde ein Model der Kreuzblume in Originalgröße mit 9,50 m Höhe und 4,60 m Breite vor dem Westeingang platziert. Die Kreuzblume diente als Treffpunkt für unseren Guide Carlo. Die zunächst als Fahrradtour geplante Stadtführung fiel kurzerhand Witterungsbedingt flach. Als Alternative zeigte uns Carlo zunächst einige sehenswerte Stellen der Kölner Altstadt, bevor wir zu einer Brauhaustour übergingen. Da ein Teil der Gruppe zuvor noch nie in Köln war, nahmen wir die Gelegenheit dankend an, etwas über die Kölner Trinkkultur rund um das obergärige Vollbier Kölsch zu lernen. Neben den Begriffen wie Köbes (Kellner der Brauhäuser) und Kölner Stange (zylindrisches Bierglas mit 0,2 l Fassungsvermögen) lernten wir die Traditionellen Brauhäuser Früh, Sion, Gilden und Pfäffgen kennen. Den Nachmittag hatte jeder zur freien Verfügung. Am Abend traf sich die Männergruppe zur gemeinsamen Panoramafahrt mit der MS RheinEnergie wieder. In etwas mehr als einer Stunde fuhren wir gemütlich auf dem Rhein um her. Damit niemand durstig sein musste, wurde ein Pittermännchen bestellt. Das möglicherweise vom Vornamen Peter, auf Kölsch "Pitter" abstammende Wort, bezeichnet ein 10-Liter-Kölschfass zum selber zapfen.

07_Gruppenbild

 

Nach der Panoramafahrt gingen wir zum Abendessen in ein uriges Argentinisches Steakhaus. Dort wurde das Fleisch vor den Augen der Gäste façonniert und auf offener Holzkohle punktgenau gegrillt.

 

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Der Sonntagmorgen begann entspannt mit einem ausgedehnten Frühstück. Bevor das Tagesprogramm mit einer Seilbahnfahrt über den Rhein sprichwörtlich Fahrt auf nahm. Die Kölner Seilbahn verbindet auf einer Strecke von 935 Meter die Linke mit der Rechten Rheinseite. Sie wurde zur Bundesgartenschau 1957 errichtet und war für uns die perfekte Transportgelegenheit um zur Claudius Therme zu gelangen. Diese befindet sich direkt am Fuße der Seilbahn auf der rechten Rheinseite Mitten im Rheinpark. In der Therme verbrachten wir entspannte 2,5 Stunden beim erholsamen Baden und schwitzen in der großen Saunalandschaft. Danach unternahmen wir einen Spaziergang durch den Rheinpark, entlang der Rheinterrassen und dem Kennedy-Ufer bis zum Bahnhof Deutz. Von dort aus nahmen wir die Straßenbahn nach Köln-Kalk. Letzter Programmpunkt war eine Comedy-Brauereiführung durch die 1830 gegründete Brauerei & Brennerei Gebrüder Sünner, sie ist die älteste noch produzierende Brauerei Kölns. Nachdem Begrüßungs-Kölsch führte uns Hajo Päffgenrath, Kölns schrillster Büdchenbesitzer (Kioskbetreiber) zum Lachen in den Keller. Unser Weg führte uns von der Schnapsbrennerei über Sudhaus, Gärkeller und Eiskeller bis hin zu den Lagertanks, um dort ein frisches "Zwickelbier" zu probieren.

 

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Im Anschluss an diese abwechslungsreiche und unterhaltsame Führung, stärkten wir uns mit einem Abendessen im angeschlossenen Brauhaus. Danach begaben wir uns mit der Straßenbahn zurück zum Kölner Hauptbahnhof und von dort wieder nach Bietigheim-Bissingen. Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen ging ein erfolgreicher Gruppenausflug 2020 zu Ende.

 

Verfasser: Oliver Helf