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Siedler- und
Gartenfreunde
Bietigheim-Sand
und Bissingen e.V.

Margot Müller
Eichhornweg 6
74321 Bietigheim-Bissingen

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Männergruppenausflug nach Köl

Auch in diesem Herbst organisierte Gartenfreund Oliver Helf den Jahresausflug der Männergruppe. Leider unter etwas erschwerten Bedingungen durch die zahlreichen Reisebeschränkungen durch die Corona-Pandemie. Als durchführbares Ziel wurde die Rheinmetropole Köln angefahren. Mit dem ICE der Deutschen Bahn erreichten die diesjährigen 12 Teilnehmer den Kölner Hauptbahnhof am Freitagabend nach etwas mehr als 3 Stunden Fahrt. Von dort ging es zu Fuß zunächst ins Hotel und anschließend für die ersten Kölsch und Abendessen in die Stadt.

 

 

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Kölner Dom, dem mit 157 Meter hohen Wahrzeichen der Stadt. Der Kölner Dom ist eine der größten Kathedralen im gotischen Baustil und zählt daher seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sein Bau wurde 1248 begonnen und erst 1880 vollendet. Als Symbol der Domvollendung wurde ein Model der Kreuzblume in Originalgröße mit 9,50 m Höhe und 4,60 m Breite vor dem Westeingang platziert. Die Kreuzblume diente als Treffpunkt für unseren Guide Carlo. Die zunächst als Fahrradtour geplante Stadtführung fiel kurzerhand Witterungsbedingt flach. Als Alternative zeigte uns Carlo zunächst einige sehenswerte Stellen der Kölner Altstadt, bevor wir zu einer Brauhaustour übergingen. Da ein Teil der Gruppe zuvor noch nie in Köln war, nahmen wir die Gelegenheit dankend an, etwas über die Kölner Trinkkultur rund um das obergärige Vollbier Kölsch zu lernen. Neben den Begriffen wie Köbes (Kellner der Brauhäuser) und Kölner Stange (zylindrisches Bierglas mit 0,2 l Fassungsvermögen) lernten wir die Traditionellen Brauhäuser Früh, Sion, Gilden und Pfäffgen kennen. Den Nachmittag hatte jeder zur freien Verfügung. Am Abend traf sich die Männergruppe zur gemeinsamen Panoramafahrt mit der MS RheinEnergie wieder. In etwas mehr als einer Stunde fuhren wir gemütlich auf dem Rhein um her. Damit niemand durstig sein musste, wurde ein Pittermännchen bestellt. Das möglicherweise vom Vornamen Peter, auf Kölsch "Pitter" abstammende Wort, bezeichnet ein 10-Liter-Kölschfass zum selber zapfen.

 

 

 

Nach der Panoramafahrt gingen wir zum Abendessen in ein uriges Argentinisches Steakhaus. Dort wurde das Fleisch vor den Augen der Gäste façonniert und auf offener Holzkohle punktgenau gegrillt.

 

 

Der Sonntagmorgen begann entspannt mit einem ausgedehnten Frühstück. Bevor das Tagesprogramm mit einer Seilbahnfahrt über den Rhein sprichwörtlich Fahrt auf nahm. Die Kölner Seilbahn verbindet auf einer Strecke von 935 Meter die Linke mit der Rechten Rheinseite. Sie wurde zur Bundesgartenschau 1957 errichtet und war für uns die perfekte Transportgelegenheit um zur Claudius Therme zu gelangen. Diese befindet sich direkt am Fuße der Seilbahn auf der rechten Rheinseite Mitten im Rheinpark. In der Therme verbrachten wir entspannte 2,5 Stunden beim erholsamen Baden und schwitzen in der großen Saunalandschaft. Danach unternahmen wir einen Spaziergang durch den Rheinpark, entlang der Rheinterrassen und dem Kennedy-Ufer bis zum Bahnhof Deutz. Von dort aus nahmen wir die Straßenbahn nach Köln-Kalk. Letzter Programmpunkt war eine Comedy-Brauereiführung durch die 1830 gegründete Brauerei & Brennerei Gebrüder Sünner, sie ist die älteste noch produzierende Brauerei Kölns. Nachdem Begrüßungs-Kölsch führte uns Hajo Päffgenrath, Kölns schrillster Büdchenbesitzer (Kioskbetreiber) zum Lachen in den Keller. Unser Weg führte uns von der Schnapsbrennerei über Sudhaus, Gärkeller und Eiskeller bis hin zu den Lagertanks, um dort ein frisches "Zwickelbier" zu probieren.

 

Im Anschluss an diese abwechslungsreiche und unterhaltsame Führung, stärkten wir uns mit einem Abendessen im angeschlossenen Brauhaus. Danach begaben wir uns mit der Straßenbahn zurück zum Kölner Hauptbahnhof und von dort wieder nach Bietigheim-Bissingen. Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen ging ein erfolgreicher Gruppenausflug 2020 zu Ende.

 

Verfasser: Oliver Helf

 
Jahresabschluss Männergruppe

Die Männergruppe traf sich zu Ihrem Jahresabschlussevent 2019 am Bahnhof Bietigheim. Mit der Bahn fuhren die teilnehmenden Herren in die Landeshauptstadt Stuttgart. Dort besichtigten wir am frühen Vormittag den 2016 wiedereröffneten Stuttgarter Fernsehturm.  Mit einer Gesamthöhe von 216,6 m ist er das Wahrzeichen der Stadt und von weither sichtbar. Binnen 36 Sekunden brachte uns der Aufzug zur Aussichtsplattform auf 150 Meter. An diesem Tag war das Wetter leider nicht ideal für einen Fernblick. Nur zu Beginn unserer Besichtigung hatten wir einen freien Blick durch die tiefstehende Wolkendecke. Dennoch erfreuten wir uns an der guten Höhenluft bevor es wieder hinunterging. Anschließend folgte ein 20-minütiger Waldspaziergang auf dem Hohen Bopser, auf dem der Fernsehturm steht. Am Ende des Waldes erreichten wir die Stuttgarter Zahnradbahn. Die 1884 in Betrieb gegangene „Zacke“ brachte uns auf ihrer Verbindung zwischen dem Stadtteil Degerloch zum 200 Höhenmeter tiefer gelegenen Marienplatz. Dort angekommen kehrten wir zum abschließenden Mittagessen in der Gaststätte „Onkel Otto“ ein. Das seit 2009 geöffnete Restaurant am Marienplatz ist bekannt für seine Schnitzelvariationen. Daher die passende Wahl von Organisator, Gartenfreund Oliver Helf. Als Brücke zum Schnitzelverkauf der Männergruppe alljährlich am 1. Mai. Dank des Sonntag-Angebotes einer XL Schnitzel-Flatrate war der Hunger schnell und ausreichend gestillt. Anschließend verließen wir „Onkel Otto“ und verabschiedeten uns voneinander. Ein Teil der Männergruppe verblieb noch ein wenig in Stuttgart, die Anderen machten sich wieder auf den Rückweg nach Bietigheim. Wiedermal ein geselliger und zufriedenstellender Gruppenausflug zum Jahresabschluss.

Bericht Oliver Helf 

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Gruppenausflug nach Budapest

Bereits zum dritten Mal in Folge organisierte Gartenfreund Oliver Helf den Jahresausflug der Männergruppe. Das Ziel in diesem Jahr war die ungarische Hauptstadt Budapest. Nach einem 75-minütigen Direktflug ab Stuttgart und einer weiteren halben Stunde mit dem Flughafen-Expressbus erreichten alle 12 Teilnehmer zu später Stunde das Zentrum der größten Stadt Ungarns. Unser Hotel bezogen wir direkt neben der Großen Markthalle. Den ersten Abend ließen wir gemütlich in den umliegenden Kneipenausklingen.

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Am nächsten Morgen besichtigten wir gemeinsam die Große Markthalle mit ihrem basilikaartigen Gebäude. Neben Obst und Gemüseständen finden sich auf der unteren Etage auch Gewürzhändler und Metzgereien die ihre leckeren ungarischen (Salami-)Würste anbieten. Auf der oberen Etage fanden wir vor allem Souvenirstände vor. Anschließend liefen wir ins Zentrum der Stadt um unsere Fremdenführerin Antonia zu treffen. Mit ihr unternahmen wir eine 4,5 stündige Fahrradtour durch Budapest unter dem Motto „Wheels and Meals“. Auf der unterhaltsamen Tour fuhren wir zunächst in dem östlich der Donau gelegenen Pest umher. Dabei stoppten wir an zahlreichen Sehenswürdigkeiten u.a. der Oper, dem Heldenplatz und dem Parlamentsgebäude. Nach etwa der Hälfte der Tour kehrten wir in einer kleinen Markthalle ein und kosteten ein ungarisches Original -eine würzige Gulaschsuppe. Gestärkt nahmen wir die zweite Hälfte der Fahrradtour in Angriff. Dabei fuhren wir zunächst über die Margaretenbrücke auf die Margareteninsel und anschließend am Donauufer von Buda auf der Westseite entlang. Unsere Tour endete wieder im Zentrum. Den Nachmittag gestalteten wir individuell, bevor wir uns zum Abendessen in einem landestypischen Restaurant trafen.  Nachdem Abendessen erkundeten wir das Nachtleben von Budapest. Den Großteil der Gruppe zog es dabei in eine Ruinenbar. Im Fogas mit seinen vielen verwinkelten Bars und Tanzflächen feierten wir bis tief in die Nacht.

 

Das Sonntagsprogramm war auf den vorigen Abend angepasst. So starteten wir mit einem entspannten Bade- und Saunaaufenthalt im Thermalbad Gellért in den Tag. Das Gellértbad aus dem Jahr 1912 ist Teil der Budapester Thermalbäder. Die noch vorhanden 21 Badehäuser in der ungarischen Hauptstadt machen Budapest zur größten Kurstadt Europas. Aus über 120 heißen Quellen stehen täglich über 30.000 Kubikmeter mineralstoffreiches Wasser zur Verfügung.Entspannt verließen wir das Gellért am Mittag in Richtung Hotel. Dort wartete bereits ein Kleinbus auf uns, der uns samt Guide in die nördliche Nachbarstadt Szentendre fuhr. Die Kunst- und Kulturstadt wählten wir aufgrund ihrer Nähe zu Budapest, ihres reizvollen barocken Stadtbildes und der Lage an der Donau, für einen abschließenden halbtäglichen Ausflug. In Szentendre führte uns unser Guide binnen einer Stunde durch das kompakte Zentrum und für eine Zwischenmahlzeit zu einem traditionellen Lángos Imbiss am Ende einer schmalen Gasse. Der in Fett gebackene Fladen aus Hefeteig zählt insbesondere in seiner deftigen Variante mit Sauerrahm und Käse zu den Spezialitäten der ungarischen Küche. Anschließend blieb uns noch eine weitere Stunde um Szentendre auf eigene Faust zu erkunden. Danach trafen wir uns am Donauufer wieder und bestiegen ein Personenschiff für die Rückfahrt nach Budapest. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir unsere 75-minütige Donauschifffahrt. In Budapest angekommen hieß es Abschied nehmen von der ungarischen Hauptstadt. Mit dem Expressbus fuhren wir zum Flughafen und traten die Heimreise an. Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen ging ein erfolgreicher Männergruppenausflug 2019 zu Ende.

Bericht: Oliver Helf

 
Mai Hockeste

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Ein kleines Jubiläum feierte unsere Männergruppe am 01. Mai 2019 mit der zum fünften mal unter ihrer Regie durchgeführten 1. Mai Hocketse. Auch in diesem Jahr lockten Panierte Schnitzel frisch aus der Pfanne mit schwäbischem Kartoffelsalat und bernsteinfarbenes Maibock Bier die Besucher ins Siedlerheim der Gartenfreunde Bietigheim-Sand. Bei strahlendem Sonnenschein kamen die Besucher zahlreich. Zur Mittagszeit waren sämtliche Plätze der bereitgestellten Biertischgarnituren belegt und trotz der guten Organisation im Vorfeld, bildete sich eine Warteschlange an der Essensausgabe. Neben Schnitzel gab es auch Rote und Currywurst, wahlweise mit Brötchen und/oder hausgemachter Currysoße. Nachdem die Männer die "Rush-Hour" überstanden hatten, folgte der fließende Übergang zum Andrang auf das Kuchenbuffet. Die insgesamt 14 Kuchen wurden allesamt von den Familien und Freunden der Männergruppe gespendet. Die Auswahl reichte von Mandarinen-Cappuccino-Torte über Rotweinkuchen bis hin zum Schwäbischem Träubleskuchen. Das Team freute sich am Ende über zahlreiche zufriedene Besucher die das Fest erst zu einer belebten Hocketse gemacht haben. Durch die große Nachfrage der Gäste waren am Ende der Veranstaltung alle Speisen ausverkauft. Nachdem die Abendbrotzeit vorüber war, endete der Hocketse im gemütlichen Beisammensein der verbliebenen Gäste und dem engagierten Team der Männergruppe, die diesen tollen Vereinstag gestemmten hatten. Am nächsten Tag folgte der Abbau des benötigten Equipments. Dieser wurde von den anwesenden Männer mit viel Elan gestemmt. Anschließend gab es noch ein kleines Helferessen in der Sandklause.

Die Männgergruppe bedankt sich bei allen helfenden Händen und freut sich bereits auf die nächste Ausgabe der 1. Mai Hocketse im kommenden Jahr.

 
 
Ausflug Berlin 2018

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Zum zweiten Mal nach 2016 organisierte Gartenfreund Oliver Helf den Jahresausflug der Männergruppe. Das Ziel der Männer hieß dieses Mal Berlin. Nach einer Stunde Flugzeit vom Flughafen Stuttgart erreichten die 12 Teilnehmer am Freitagabend den Flughafen Tegel im Herzen der Hauptstadt. Noch am selben Abend erkundeten wir das Nachtleben am Kürfürstendamm. Darunter die Kult-Kneipe KLO mit allerlei skurrilem Interieur zum Thema WC. Getrunken wurde u.a. aus Urinflaschen.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Reichstag. Dort bekamen wir einen 45-minütigen Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals. In diesem Vortrag erfuhren wir viel Wissenswertes über Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlaments sowie über die Geschichte und Architektur des Reichstagsgebäudes. Anschließend durften wir noch die imposante Glaskuppel begehen und die tolle Aussicht auf Berlin genießen.

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Für den Samstagmittag war kein Programmpunkt vorgesehen. Die meisten unserer Gruppe genossen das herrliche Oktoberwetter bei strahlendem Sonnenschein im Freien. Am Nachmittag trafen wir uns am Gleisdreieck wieder, um im nahegelegen STATION das 8. German Rum Festival zu besuchen. Jeder bekam mit dem Eintritt sein eigenes Nosing-Glas und Coupons für die Probe acht erlesener Rumsorten. Über 2 Stunden lang probierten wir uns durch die angebotenen Rums von über 60 Ausstellern aus aller Welt. Unser Gruppen interner Geschmackssieger war der neu erscheinende Blendend Rum von Rammstein.

Danach fuhren wir zum seit 1936 existierenden Restaurant Schildkröte. Bei gutbürgerlichen Berliner Spezialitäten wie Eisbein, Königsberger Klopse und Schweinshaxe läuteten wir unseren zweiten Abend in der Hauptstadt ein.

Nach einem vergnüglichen Abend begann unsere Gruppe den Sonntag mit einer 1,5-stündigen Stadtkernfahrt auf der Spree. Auf dem Oberdeck der FMS Kreuzberg fuhren wir zwischen dem Spreebogen und dem Nikolaiviertel hin und her. Auch hier begleitet von wolkenlosem blauen Himmel und Sonnenschein.

Zum Mittag gönnten wir uns alle ein Berliner Original. Mit lecker Currywurst, beim legendären Imbiss Curry 36, stärkte sich die Männergruppe für den letzten Programmpunkt. Dies war eine Gebäudeführung durch das Flughafengebäude des 1936 errichteten und 2008 stillgelegten Flughafen Tempelhof. Mit 300.000 m² Europas größtes Baudenkmal. Unser fachkundiger Guide Rita zeigte uns die monumentale Architektur dieses einzigartigen Gebäudes, dass durch die Luftbrücke 1948/49 zu einem Symbol der Freiheit wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner dem Gebäude ihren Stempel aufgedrückt, zum Beispiel mit einer Basketballhalle und Bowlinganlage, die oberhalb der früheren Abflughalle eingerichtet wurde.

Im Anschluss an die sehr interessante 2-stündige Führung in Tempelhof, ging es zurück zum Flughafen Tegel und von dort via Stuttgart zurück nach Bietigheim.

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Ausflug 2017

 

Vor dem Weihnachtsstress...

...lag auch in diesem Jahr der Ausflug der Männergruppe, der wie im letzten Jahr vom Gartenfreund Oliver Helf organisiert wurde. Nachdem wir letztes Jahr unseren Brunch in der Schönbuchbrauerei-Gaststätte in Stuttgart ausrichteten und wir uns dort nicht optimal betreut sahen, wollten wir in diesem Jahr an den Entstehungsort des Bieres fahren und uns ein Bild von der Brau-Arbeit machen. Von der Produktionsstätte bekamen wir allerdings nicht viel zu sehen.

Böblingen war 1823 die Gründungsstadt der Brauerei Dinkelacker. Der Erschaffer Karl Gottfried Dinkelacker übergab 1860 den Betrieb an seine Söhne Wilhelm und Christian,die sich, nach Unstimmigkeiten über den Vertrieb und die weitere Entwicklung derBrauerei, trennten. Wilhelm Dinkelacker zahlte 1873 seinen Bruder Christian aus, der daraufhin die Brauerei Dinkelacker in Stuttgart gründete. Um sich vom Bruder abzusetzen,strich die Brauerei in Böblingen das c aus dem Namen. Somit gab es von 1873 bis 1898 zwei Brauereien, die Dinkelaker- Brauerei und die Dinkelacker-Brauerei. Dies änderte sich erst, als
Wilhelm aus Böblingen die Geschäfte in die Hände seiner Söhne, Hermann und
Wilhelm legte, die den Namen 1906 in Schönbuch Bräu umbenannten. Dieser bezieht sichauf das nahegelegene Waldgebiet, Schönbuch. 1991 wurde das Sortiment mit den Weizenbieren erweitert. Mittlerweile ist das Unternehmen in der sechsten Generation der Familie Dinkelaker und ist der älteste Betrieb der Stadt. Die Braukunst aus Böblingen wurde schon mehrfach ausgezeichnet, was wir während dem Brunch mehrfach testeten.

Diesmal trafen wir uns am Sonntag, den 26.11.2017 am Bahnhof Bietigheim-Bissingen und fuhren mit der Bahn nach Böblingen. Nach einem kurzen Marsch trafen wir auf dem Gelände der Brauerei ein und bekamen unseren Tisch zugewiesen. Der erste Eindruck war positiv. Größer wie in Stuttgart und wesentlich besser organisiert. Es gab keine langenSchlangen am Buffet, es wurde rechtzeitig nachgelegt und die kleinen Bierfässer bei Bedarf zügig  gewechselt. Dies führte am Tisch zu einer hervorragenden Stimmung.
Nachdem der erste Hunger gestillt war, unterhielt man sich das alltägliche Geschehen,über die Party des vergangenen Abends, die man dem ein oder anderen noch ansah und begann mit der ersten Bierrunde. Die Gruppe machte sich über das kommende Jahr, über die anstehenden Aufgaben und wie die Mai-Hocketse und das Weißwurstfrühstück in die Renovierungsarbeiten am Siedlerheim eingebunden werden können, ihre Gedanken. Immer die Zeit im Blick, der Brunch findet von 11 bis 14 Uhr statt, erneuerten wir ständig die
kleinen Biergläschen. Das Mittagsbuffet war geschmacklich sehr gut und die Auswahl ausreichend. Besonders stachen die Monster-Knödel heraus. Riesen Dinger, von denenman fast allein satt geworden wäre. Bei vielen war der Hunger un d Durst gestillt, ein paar wenige gönnten sich noch den Nachtisch und anschließend machten wir uns auch schon wieder auf den Rückweg. Die gute Laune im Gepäck, machten sich, in Bietigheim angekommen, ein Teil auf den verbleibenden Heimweg und der Rest traf sich noch auf ein letztes Bier in einer Kneipe. Es war ein sehr schöner und geselliger Sonntagsausflug, der so, die einhellige Meinung, gerne wiederholt werden kann.

Die Männergruppe wünscht allen Gartenfreunden eine ruhige und besinnliche Adventszeit.
Hans-Martin Friedrich

 

 
 
Mai- Hockeste

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Viel zu kalt für den Mai

Wir, die Männergruppe, hofften auf besseres Wetter, als in den beiden Jahren zuvor. Alle guten Dinge sind drei, so zumindest die Redewendung. Der dritte Versuch in Folge die 1. Mai – Hocketse bei gutem Wetter auszurichten, ging völlig in die Hose.

Der Regen war nicht das Problem, so die einhellige Meinung von denjenigen die dem Fest fern blieben. Die Kombination aus niedrigen Temperaturen, leichtem Wind und Regen, sorgten dafür, dass unsere Hocketse, trotz Überdachung und eingehängten Seitenwänden, nicht gut besucht war. Dennoch waren alle Vorbereitungen getroffen und die Party konnte beginnen. Die Männergruppe bedankt sich herzlich bei unseren hartgesottenen Gästen, die das Wetter Wetter sein ließen und trotzdem den Weg zu unserem Siedlerheim fanden. Sie wurden auch nicht enttäuscht. Unsere Qualität des Fleisches haben wir gegenüber den letzten Jahren verbessern können und unsere Rote- und Currywürste hatten den bewehrten Geschmack, wobei die selbstgemachte Currysoße mal wieder sensationell war. Heuer hatten wir das erste Mal unser Fleisch von der Metzgerei Bock aus Markgröningen, die unsere marinierten Steaks auf Sandfest-Niveau bearbeitet hatten. Aufgrund dieser Qualität und dem bevorstehenden Sommer, wurden wir während unserem Fest oft gefragt, ob man ein Paket Fleisch abkaufen könne. Auf diesen Vorschlag gingen wir vereinzelnd ein, nachdem für uns feststand, dass die Besucheranzahl nicht mehr wesentlich ansteigen würde, denn der Mittagstisch war vorbei, die Gäste für Kaffee und Kuchen waren bedient und die Temperaturen gingen zum späten Nachmittag weiter in den Keller. So konnten wir zumindest die Ausgaben reduzieren.

Der Mai-Bock war sehr begehrt und war zum Ende der Veranstaltung nahezu verkauft.

Der Kaffee war der Renner  und die hausgemachten Backwaren waren sehr lecker. Diese kamen bei unseren Besuchern sehr gut an. Den Mitgliedern der Frauen- und Männergruppe, die einen Kuchen spendeten, sagen wir auf diesem Wege herzlichsten Dank.

Wir sind auch im nächsten Jahr mit unserer Mai-Hocketse wieder am Start und werden versuchen unsere Gäste zu verwöhnen. Neben dem Vermerk im Kalender, möchten wir euch bitten, auch die Daumen, für ein besseres Wetter, zu drücken. Wir wünschen nun allen Gartenfreunden einen wunderschönen Sommer.

 

 
 
Weißwurstfrühstück 2017

Nachdem die Anmeldungen zum Weißwurstfrühstück sehr spärlich eingingen, explodierte regelrecht die Teilnehmeranzahl kurz vor Anmeldefrist. Wie in jedem Jahr, gab es auch heuer noch ein paar Nachzügler. In der Männergruppe stellte sich sowohl in den Vorbereitungen, als auch am Veranstaltungstag selbst, eine gewisse Routine ein. Auch dieses Frühstück kam bei den jungen Familien gut an und unter diesen konnte man sogar zwei Neumitglieder gewinnen.

 Die Weißwurst existiert seit dem 22. Februar 1857 und wurde der Legende nach im Gasthaus „Zum ewigen Licht“ am Münchner Marienplatz, eher zufällig, bei der Bratwurstherstellung erfunden. Dem Wirtsmetzger Joseph Moser gingen bei der Produktion der Kalbsbratwürstchen die Saitlinge (Schafsdärme) aus. Er schickte seinen Lehrling los, um neue zu besorgen, während die Gäste auf das Essen warteten. Dieser kam aber mit Schweinedärmen zurück, die zu zäh und groß für Bratwürste sind. In der Not füllte Moser sie trotzdem mit der fertigen Masse, briet die Würste jedoch nicht, sondern brühte sie in heißem Wasser, da er Bedenken hatte, dass die Schweinedärme beim Braten platzen könnten.

Später wurde die Weißwurst unter anderem durch Brauchtumsfeste wie etwa das Oktoberfest oder den Münchner Fasching weit über die Grenzen Münchens hinaus bekannt.

Wiederum Andere behaupten, dass es die Weißwurst wohl schon vor 1857 gab und sie in Wirklichkeit die Weiterentwicklung einer sehr viel älteren Maibockwurst ist. So wurde ein Stich aus dem Jahr 1814 gefunden, der einen Münchner in einem Bockkeller beim „Zuzeln“ von Weißwürsten zeigt. Außerdem fand man einen Eintrag in einem alten Metzgerhandbuch, der besagt, „dass die Weißwurst dasselbe ist, wie die Maibockwurst, nur weniger scharf gewürzt und mit geringerem Schweinefleisch-Anteil“.

Aus der Zeit vor der Erfindung der Kühltechnik stammt die Empfehlung, Weißwürste dürfen das Mittagsläuten um 12 Uhr nicht hören. Nach einer anderen Erklärung wurden sie vormittags in den Gaststätten an Handwerker verkauft, die zum Mittagstisch, Platz für zahlungskräftigere Kundschaft machen sollten. Heute werden Weißwürste den ganzen Tag über angeboten.

Unser Siedlerheim war gut besucht und die Gäste sichtlich zufrieden, so zumindest mein Eindruck, wenn es die Zeit zuließ einen Blick aus der Küche in den Gastraum zu werfen. Die Eltern unterhielten sich und hatten Spaß, die Kinder tobten auf dem angrenzenden Spielplatz und die übrigen Gäste unterhielten sich über das Alltägliche. In meiner Küche vernahm ich nur Lachen, Kinder und die Aussage“ vielen Dank, es war sehr schön“. Durch die anfangs erwähnte eingestellte Routine, verbesserten wir unsere Leistung. Diesmal brachten wir nicht nur die Weißwurst-Schüsseln aufgewärmt an den Tisch, sondern auch die Teller um die Brühwurst länger, heiß, genießen zu können. Dies wurde bei der Abrechnung von unseren Gästen mehrfach positiv erwähnt. In unserem Getränkeangebot wurde jeder fündig. Nach Beendigung des Frühstücks zog es eine Gruppe junger Erwachsener bei schönstem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen zu einem  Biergarten weiter. Weitere Gäste gingen gestärkt auf einen kleinen Spaziergang in den nahegelegenen Wald. Während wir in den letzten Jahren immer wieder Ratschläge und Tipps zur Verbesserung unserer Arbeit erhalten hatten, schienen die Anwesenden diesmal wunschlos glücklich. Dies ist das Bestreben der Männergruppe. Glückliche und zufriedene Gesichter. Vielen Dank an unsere Gäste und wir versprechen, wir werden das nächste Mal noch besser!                                                                                                    Hans-Martin Friedrich  

 
Weihnachtsfeier 2016

Zwischen Nikolaus und Christkind...
...lag der Besuch von Schönbuch Bräu. Dieses Bier aus Böblingen war einigen Mitgliedern der Männergruppe bereits bestens bekannt und da der Gerstensaft in der Stuttgarter Brauereigaststätte ausgeschenkt wird, entschied man sich zur Teilnahme an diesem Brunch.

Das Unternehmen wurde 1823 als Brauerei Dinkelacker von Karl Gottfried Dinkelacker in Böblingen gegründet. 1860 übernahmen seine Söhne Wilhelm und Christian den Betrieb. Nach Unstimmigkeiten über den Vertrieb und die weitere Entwicklung der Brauerei zahlte Wilhelm Dinkelacker 1873 seinen Bruder Christian aus, der daraufhin die Brauerei Dinkelacker in Stuttgart gründete. Um Verwechslungen der beiden Brauereien zu vermeiden, strichen die Dinkelackers in Böblingen das c aus ihrem Namen. 1898 übergab Wilhelm das Unternehmen an seine Söhne Hermann und Wilhelm. 1906 wurde dann der Name Schönbuch Bräu eingeführt. Er bezieht sich auf das nahegelegene Waldgebiet Schönbuch. Seit 1991 werden auch Weizenbiere gebraut.
Mittlerweile wird die Brauerei in der sechsten Generation von der Familie Dinkelaker geführt und ist der älteste noch bestehende Betrieb in der Stadt. Die Braumanufaktur Schönbuch bekam seit 2001 bereits acht Auszeichnungen in Gold mit dem Titel „Preis der Besten“. Die jüngste Ehrung bekam das Unternehmen 2014 mit dem Goldpreis beim European Beer Star in der Kategorie „South German-Style Hefeweizen Dunkel“ für das Schönbuch Hefeweizen Dunkel.

Die Männergruppe traf sich am Sonntag, den 11. Dezember 2016 an unserem Siedlerheim, wo bereits das Mitglied A. Schmidt mit seinem Bussle wartete. Er erklärte sich bereit die Meute in die Landeshauptstadt zu chauffieren und auch wohlbehalten wieder nach Hause zu bringen. Die feierwütigen Jüngeren unserer Gruppe sahen noch ein wenig, vom Vorabend, mitgenommen aus, was sich aber aufgrund der guten Stimmung schnell besserte. Es ging auf direktem Weg zur Lokalität, wo man uns unsere Plätze zuwies und kurze Zeit später der Startschuss fiel. Für das leibliche Wohl war gesorgt und der Sturm auf das Frühstücksbuffet begann. Kurze Zeit später gab es die ersten enttäuschten Gesichter am Tisch, da die Essensbehältnisse für die Anzahl der Personen viel zu klein ausfielen. Um in den kompletten Genus des Frühstücks zu gelangen, war eine sehr große Geduld von Nöten. Meist herrschte in den Schüsseln gähnende Leere. Wollte man einen Cappuccino oder eine Latte Macchiato, die man nur aus einem Vollautomaten bekam, wartete man ebenfalls eine gewisse Zeit. Holte man sich das Heißgetränk und anschließend die warmen Speisen, war ersteres kalt.

Daher hoffte die komplette Ausflugsmannschaft auf das Mittagsbuffet, bei dem die Grösse der Warmhalteplatten zumindest ein warmes Essen versprach. Hier waren die Bedienungen schneller beim Befüllen der „Tröge“. Nachdem wir uns dann nicht mehr auf Kaffee spezialisierten, machten wir uns erst einmal über die kleinen 0,2 Liter Biergläser lustig. Zur Verfügung stand ein ca. 10 Liter Bierfässle, das logischer Weise innerhalb kürzester Zeit immer wieder ausgetauscht werden musste und aufgrund dieser Wartezeit die Schlange kein Ende nahm. Zuletzt hatte die Brauereigaststätte nicht mehr einmal diese zur Hand, verteilte und zapfte das Bier in 3 Liter Krüge. Aber auch dies tat unserer guten Stimmung keinen Abbruch und wir feierten bis zum Schluss. Auf der Rückfahrt machten ein paar Wenige die Augen zu und die Übrigen sprachen über das Erlebte und man kam zu einem gemeinsamen Urteil. Das Essen war gut, die Organisation vor Ort war mittelmässig und das Bier echt lecker. Es war ein schöner Ausflug, die Stimmung war, wie immer in der Männergruppe, bestens aber sollte sich ein Besuch der Schönbuchbrauerei nochmals anbieten, nehmen wir den weiteren Weg in Kauf und fahren nach Böblingen.

 
 
1. Mai-Hocketse

Der Frühling kam mit der Hocketse

Die Vorbereitungen der Männergruppe der Siedler- und Gartenfreunde Bietigheim-Sand und Bissingen e.V. waren getroffen, die Teams zusammengestellt und nun musste nur noch das Wetter mitspielen. Unsere Gebete wurden erhört und Petrus spielte mit.

Die Männergruppe, die die Mai-Hocketse nun zum 2. Mal ausrichtete, war auf alles vorbereitet. Regen, Wind und Sonnenschein. Der Regen blieb aus, gegen den Wind half uns das alt bewährte  Planendachsystem, die Sonne kam zeitweise hervor, nur die Temperatur hätte etwas angenehmer sein können, zumal einige Männer gerade erst aus einem privaten Urlaub zurück kamen und 38 Grad gewohnt waren. 

Was im letzten Jahr noch nicht rund lief, war heuer eine Selbstverständlichkeit. Die Gruppe war wie ein Getriebe, ein Zahnrad griff in das Andere. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben dem traditionellen Mai-Bock, boten wir in diesem Jahr auch ein Sachsenheimer naturtrübes Helles vom Fass an. Mit der selbstgemachten Soße von unserer Vereinsvorsitzenden Margot Müller waren die Curry-Würschtle, wieder einmal, der Renner. Die selbst eingelegten Steaks von Gartenfreund Paul Müller und Martin Sedler erfreuten sich ebenfalls grosser Beliebtheit und die Rote vom Grill, die von keinem Fest weg zu denken ist, brauche ich nicht besonders zu erwähnen.

Die Hocketse im letzten Jahr muss bei einem ortsansässigen Sportclub Eindruck hinterlassen haben, denn dieser reservierte sich für dieses Jahr einen Tisch mit dazugehörigem Mai-Bock-Fässle.

Die gelassene Stimmung in der Gruppe spürten auch unsere Gäste und fühlten sich gänzlich wohl bei uns.

Dies spiegelte sich nach der Mittagszeit auch beim beliebten Kuchenverkauf wieder. Den Mitgliedern der Frauen- und Männergruppe, die sich bereit erklärten, einen Kuchen beizusteuern, sagt die Männergruppe auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank.

Die hausgemachten Backwaren waren für viele Gäste das Highlight und sorgten für einen abgerundeten Besuch.

Zum Abend hin kamen die letzten Mai-Wanderer von ihrer Tour, schauten noch kurz vorbei und freuten sich, den Tag gemütlich und in netter Gesellschaft ausklingen lassen zu können.

Die Männergruppe wird auch im nächsten Jahr ihre Gäste, Sie, verwöhnen und hofft jetzt schon auf einen Vermerk in ihrem Kalender. In diesem Sinne, wünscht Ihnen die Männergruppe einen wunderschönen Frühling!